25 | 08 | 2019

MIGRANTS AND REFUGEES INTEGRATION WITH ICT

Apps and tools to foster inclusion and integration in a multicultural environment

Im Rahmen des KA 1 Erasmus Projektes besuchte Herr Hackenberg, Systembetreuer der GMS Dinkelscherben, oben benannten Kurs von 08.07 - 12.07.2019 an der Universität in Faro, Portugal. Zentrales Anliegen des Lehrganges war es, wie sich Smartphone Apps zum Abbau von sprachlichen Barrieren in den Unterrichtsalltag integrieren lassen. Neben Herrn Hackenberg waren Teilnehmer aus Ungarn, Polen, Rumänien, Litauen und Portugal in diesem Lehrgang vertreten.

Alle Teilnehmer lobten die heutigen technischen Möglichkeiten. Gerade die Übersetzungssoftware von Google wird in allen Ländern erfolgreich eingesetzt. Alleine durch die Sprachsteuerung lassen sich Gespräche in die meisten Sprachen übersetzen. Obwohl die Übersetzungen grammatikalisch nicht immer korrekt sind, lassen sich erste Sprachbarrieren abbauen. Des Weiteren ist dieses Tool sehr sinnvoll, da so Arbeitsaufträge in arabischer Schreibweise ausgegeben werden können. Weiterhin waren sich alle teilnehmenden Nationen einig, dass eine digitale Begleitung des Unterrichts für Einwanderer und Flüchtlinge dringend notwendig ist. Hervorragend ist es, falls sprachlich schwache Schüler auf Hefteinträge und Unterrichtsinhalte von zu Hause aus, zugreifen können. Von der Lehrkraft erstellte Lernvideos oder verlinkte Tutorials können für Neuankömmlinge und lernschwache Kinder eine sehr große Hilfe sein. In individueller Lerngeschwindigkeit können die Inhalte so beliebig oft wiederholt werden. Mit www.mebis.bayern.de haben wir hierfür eine sehr gute Plattform, die keine andere Nation bieten kann. Durch die Möglichkeit des Verlinkens lassen sich Anwendungen wie mentimeter, socrative, quizziz, learningapps, …. einbinden. Die genannten Apps erlauben einen individuellen Leistungsbericht eines jeden Schülers. So kann die Lehrkraft sehr schnell und einfach den Lernfortschritt aller Schüler, aber vor allen Dingen der Einwanderer und Flüchtlinge dokumentieren und in Ruhe das weitere Vorgehen planen.  In diesem Zusammenhang ist eine gute EDV Ausstattung an der Schule mit flächendeckendem WLAN von großer Bedeutung, um auch private Endgeräte einsetzen zu können. Des Weiteren wurden viele weitere nützliche Apps gezeigt, die zum einen den Unterricht abwechslungsreicher machen können, aber auch den Alltag von Schülern und Lehrern vereinfachen und professionalisieren.

Zusammenfassend betrachtet haben wir an der Grund- und Mittelschule sehr gute Rahmenbedingungen um Einwanderer und Flüchtlinge in den Schulalltag zu integrieren und zu begleiten. Technisch erfüllt die EDV Ausstattung alle Kriterien und es können die erwähnten, technischen Möglichkeiten umgesetzt werden. Sozial betrachtet muss man die perfekte Begleitung durch unsere Schulsozialarbeiterin Frau Burger ansprechen. Keine der anderen Nationen konnte auf ein solches Angebot zurückgreifen. Smartphones bieten somit eine hervorragende Möglichkeit zu helfen, jedoch ist dies eine Gratwanderung. Bei vielen Apps, die in unserem täglichen Gebrauch sind, kommt es nachweislich zu einer Dopaminausschüttung. Dieser Effekt wird auch von Drogen erzeugt und ist dafür verantwortlich, dass Menschen süchtig werden. Somit sind klare Regeln und ein sinnvoller Umgang von größter Bedeutung.